Der kirchliche Umweltpreis wird österreichweit vergeben und zeichnet Pfarren, Orden und kirchliche Einrichtungen aus, die mit konkreten Projekten zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. In diesem Jahr standen die Themen Mobilität und Biodiversität im Mittelpunkt.
Auch unser Stiftsgarten, der bewusst als naturnaher Gegenentwurf zu klassisch streng gepflegten Gartenanlagen konzipiert ist, ist heuer unter den Ausgezeichneten. Innerhalb der historischen barocken Grundstruktur entstand ein lebendiger Naturraum, der ökologische Vielfalt fördert.
Auf rund 7.000 Quadratmetern wachsen artenreiche Wildblumenwiesen, ergänzt durch einen Kräuter- und Bauerngarten mit alten Sorten sowie Heil- und Gewürzpflanzen. Heimische Sträucher und Bäume, ein Sandarium für Wildbienen und eine Reptilienburg schaffen zusätzliche Lebensräume für Tiere. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verein Blühen & Summen.
Der Stiftsgarten verbindet historisches Erbe mit ökologischer Verantwortung und versteht sich als Ort der Ruhe, der Begegnung und des bewussten Wahrnehmens der Schöpfung. Mit diesem Projekt setzen wir ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Handeln im Einklang mit Natur, Kultur und Glauben.
Der Garten ist von 1. April bis 31. Oktober jeweils sonntags von 10 bis 16 Uhr sowie im Rahmen von Führungen zugänglich.
Abt Philipp, Prior P. Martin Höfler und Christine Podlipnig, Obfrau des Vereins Blühen&Summen, der den Garten betreut, mit der Auszeichnung.
Christine Podlipnig bei der Preisverleihung in St. Pölten.