Pater August Janisch feiert in diesem Jahr sein diamantenes Priesterjubiläum. Seit sechs Jahrzehnten ist er als Seelsorger und Wegbegleiter für die Menschen da und hat das kirchliche sowie kulturelle Leben in der Region – besonders im Stift Rein – auf beeindruckende Weise mitgestaltet.
Aus diesem Anlass lädt die Pfarrgemeinschaft herzlich zum gemeinsamen Feiern ein:
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Termin: Sonntag, 12. Juli, um 09:30 Uhr
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Ort: Basilika Rein
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Im Anschluss: Begegnung und Agape im Stiftshof.
Stationen eines langen Seelsorgeweges
Im Anschluss an sein Theologiestudium in Graz empfing P. August Janisch 1966 die Priesterweihe. Seine ersten seelsorgerischen Schritte führten ihn als Kaplan nach Hitzendorf, ehe er für zwei Jahrzehnte die Pfarre Hartberg übernahm.
In diese Zeit fiel auch eine große gesellschaftliche Herausforderung: Als 1989 viele Flüchtlinge eintrafen, organisierte er in der Pfarre tatkräftig Hilfe und nahm sich der Vertriebenen an. Wenige Jahre später, im Dezember 1993, wurde er im Zuge der Briefbombenattentate von Franz Fuchs schwer verletzt – ein prägendes Ereignis, das seinen Einsatz für die Mitmenschen jedoch nicht beendete.
Engagement für Kultur und Region im Stift Rein
Nach seinem Eintritt ins Stift Rein im Jahr 2001 widmete sich Pater August mit viel Geduld dem Erhalt historischer Schätze. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die historischen Säle, die alten Bücher der Stiftsbibliothek und schließlich auch die Basilika sorgsam renoviert werden konnten.
Dabei war es ihm immer wichtig, Brücken zur Bevölkerung und zur Natur zu bauen. Und das mit nachhaltigem Erfolg: Sein Name ist untrennbar mit Stift Rein verbunden, wenn es um Kulturvermittlung und touristische Angebot geht. Regelmäßige zeitgenössische Kunstausstellungen im alten Cellarium, die beschilderten Wanderwege im Stiftswald oder zuletzt die Eröffnung des Stein.Zeit.Museums, das den prähistorischen Hornsteinabbau der Region dokumentiert, sind nur ein paar wenige Beispiele für sein Wirken.