Benediktkapelle

Im oberen Hof befindet sich die 1301 erstmals urkundlich genannte Benediktkapelle, die im spätromanischen Stil als südseitiger Zubau und Abschluss des schon bei der Gründung des Stiftes errichteten klösterlichen Hospitals erbaut wurde. Ab dem 16. Jh. war sie nicht mehr als Kapelle in Verwendung. 1981 wurde sie am Hochfest des hl. Benedikt wieder als Kapelle konsekriert. Die im Kapellenraum mit Erdfarben gemalten archaischen Bilder mit Motiven aus der Apokalypse und dem Hohen Lied der Liebe schuf 1983 Giselbert Hoke. Alles überragend ist ein überdimensional in die Vertikale weisendes Christusbild in der Apsis. Dominierend das Bild mit dem Jesuskind, eindrucksvoll auch das Fresko des Samariters. Über dem Eingang sind zwei Engel der Endzeit, die die Welt in das apokalyptische Grauen stürzen.